2. Mannschaft steigt in die 1. Rheinland-Pfalz-Liga auf
Am 21.04.2024 fand die zentrale Endrunde der 2. Rheinland-Pfalz-Liga Nord in Lahnstein statt. Unsere 2. Mannschaft ging als Tabellenführer mit einem Punkt Vorsprung vor Altenkirchen an den Start und musste im letzten Spiel gegen die 3. Mannschaft des SV Koblenz 03/25 antreten. Da wir in Bestbesetzung antraten und der Gegner nicht die beste Mannschaft aufbieten konnte, schien es eine einfache Sache zu werden.
Hans-Jürgen Zirwes einigte sich mit seinem Gegner schon in einem frühen Partiestadium auf Remis. Janusch Maschke konnte die misslungene Eröffnungsbehandlung seines Gegners ausnutzen und mit einem Qualitätsopfer die Partie schnell für sich entscheiden.
Wolfgang Frömbgen hatte dagegen einen schlechten Tag erwischt. Nach einer Ungenauigkeit in der Eröffnung folgte 2 Züge später ein gravierender Fehler. Aufgrund der ungenauen Abwicklung seines Gegners konnte er jedoch die Partie mit einem Minusbauern noch bis zum 40 Zug fortsetzen, bevor er dann aber aufgeben musste.
Hans van Nieuwenhuizen erspielte sich in einer geschlossenen königsindischen Stellung optischen Vorteil und opferte in fortgeschrittener Stellung die Qualität. Sein guter Springer konnte die Stellung jedoch lediglich ausgleichen und er musste sich mit einem Remis zufriedengeben.
Lennard den Boer glänzte mit einer vorbereiteten Variante im Damengambit. Er opferte Leichtfigur und 2 Türme gegen die Dame des Gegners und startete danach seinen unwiderstehlichen und sehenswerten gewinnbringenden Angriff.
Großmeister Romuald Mainka an Brett 1 erspielte in einem Italiener nach und nach Stellungsvorteile, zeigte seine ganze positionelle Klasse und gewann seine Partie.
An Brett 2 sah sich Karl Muranyi nach einem Figurenopfer seines Gegners einem gefährlichen Angriff ausgesetzt, den er mit genauen Zügen aber abwehren und seine Partie gewinnen konnte.
Tobias Bärwinkel erwischte an Brett 2 nicht seinen besten Tag. Im Mittelspiel schien er Kompensation für seine Minusqualität zu haben, da er 2 Bauern mehr hatte. Aber er konnte seine Stellung nicht mehr verstärken und da sein Gegner gute Züge machte, war eine Aufgabe nach 4,5 Stunden Spielzeit unvermeidlich. Für Ihn schade, da er vor der Partie einen Score von 100 % hatte und er die Saison auch so abschließen wollte. Trotzdem wurde er mit sehr starken 7 Punkten aus 8 Partien verdientermaßen Brettmeister an Brett 3.
Weiterhin konnte Karl Munranyi mit sehr überzeugenden 6,5 Punkten aus 8 Partien die Brettmeisterschaft an Brett 2 erringen.
Am Ende des Mannschaftskampfes stand ein verdienter 5:3 Erfolg, der von der Höhe her gegen die relativ schwache Aufstellung der Koblenzer Mannschaft nicht optimal war. Die Freude über die errungene Meisterschaft überwog aber bei weitem. In der Endtabelle hatte man mit 15:3 Punkten 3 Punkte Vorsprung vor dem Zweitplatzierten aus Kastellaun.
Bei der Siegerehrung durfte Mannschaftsführer Wolfgang Frömbgen einen Siegerpokal und Siegerurkunde, die Brettmeisterehrungen und für jeden Spieler eine Flasche Wein vom Rheinland in Empfang nehmen.
In der nächsten Saison wird man in der 1. Rheinland-Pfalz-Liga mitmischen. Das Saisonziel kann dann aber nur Klassenerhalt heißen.